Jury 2026
Internationaler Animationsfilm

Maximilian Breckwoldt
Maximilian Breckwoldt ist ein in Berlin ansässiger Kulturarbeiter und unabhängiger Wissenschaftler. Seit 2023 arbeitet er mit dem Festival of Animation Berlin und organisiert den Berlin Animation HUB, ein Branchenevent, das sich auf die Vernetzung von Animator:innen und Produzent:innen konzentriert. Sowohl 2023 als auch 2024 hielt Maximilian beim Jüdischen Filmfestival Berlin Brandenburg Workshops zum Thema Film- und Genretheorie. Als Wissenschaftler hat er Arbeiten zur Körperpolitik der Hellraiser-Filme, sowie den Arbeiten von Jane Schoenbrun geschrieben und hat Vorträge bei der Horrorfilmkonferenz Cine-Excess in Birmingham, UK, gehalten. Außerdem arbeitet er mit dem queeren Filmverleih Salzgeber zusammen und hilft bei der Organisation des Queerfilmfestivals und schreibt für das queere Filmmagazin sissy.

Pia Djukic
Pia Djukic ist künstlerische Leiterin und Mitbegründerin des Festival of Animation Berlin (FAB) und Kunst- und Deutschlehrerin am Primo – Levi – Gymnasium, in Berlin Weißensee. Sie ist auch Animatorin und hat nach ihrem Lehramtsstudium an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Universität Stuttgart ein Studium der Animationsregie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF abgeschlossen.
Mit ihrem praktischen und ästhetischen Filmwissen und ihrer didaktischen Erfahrung als Lehrende spielte sie eine Schlüsselrolle bei der Konzeptentwicklung der Plattform „Kurzfilm im Klassenraum“ und deren hochflexiblen Kompatibilität für den Unterricht.

Nadezhda Svirskaia
Nadezhda Svirskaia wurde in Naberezhnye Chelny, UdSSR geboren. Sie arbeitet als Kuratorin und Produzentin von Animationsprojekten. Nach ihrem Studium der Journalistik an der Staatlichen Universität Kasan, erlangte sie einen Abschluss als Kunstkuratorin an der Schule für zeitgenössische Kunst „Freie Werkstätten“ am Moskauer Museum für moderne Kunst. Von 2001 bis 2022 organisierte Nadya, von Moskau aus, Ausstellungen, Vorführungen und thematische Veranstaltungen zur künstlerischen Animation in Zusammenarbeit mit Museen, Galerien und Festivals in verschiedenen Städten. 2019 gründete sie zusammen mit Freunden das internationale nomadische Mikrofestival Shcha 7 Seconds Animated Films, das auf dem Big Cartoon Festival, dem Animafest Zagreb, dem StopTrik Festival, Zubroffka, Supertoon, dem Countryside Animafest Cyprus und dem Festival of Animation Berlin (FAB) präsentiert wurde.
Im Jahr 2022 nahm sie am Artist-in-Residency-Programm an der Akademie der bildenden Künste Wien teil. Nadya engagiert sich im politischen Animationsaktivismus und ist gegen die russische Invasion in der Ukraine. Seit 2022 lebt sie in Berlin.

Carole Lunt
Mit ihrem Philosophie Abschluss in der Tasche und als leidenschaftliche Kinogängerin, verließ Carole Lunt 96 Paris für Berlin und gründete das Festival Les Rencontres internationales Paris-Berlin mit, bevor sie mehr als 15 Jahren für die Französische Filmwoche bei Filmauswahl und Organisation tätig war. Im Rahmen ihrer Aktivitäten beim Büro für Film und Medien des Instituts français Deutschland wurde sie Mitbegründerin von Women Making Games und arbeitete mehrere Jahre lang an vom DFJW geförderten Workshops zwischen jungen Gymnasiasten aus Frankreich und Deutschland und nahm an zahlreichen Projekten rund um Videospiele und virtuelle Realität teil. Ein offenes Ohr für individuelle Geschichten
die durch das filmische, audiovisuelle und literarische Schaffen getragen werden oder auch nicht, Carole Lunt unterrichtet und beteiligt sich an der Verbreitung von künstlerischen und kreativen Projekten.

Marina Belikova
Marina Belikova ist eine in Berlin lebende Medienkünstlerin, die sich auf visuelles Geschichtenerzählen durch handgezeichnete und 2D-Animation, Fotografie, Illustration und Mischtechniken spezialisiert hat. Sie hat einen M.F.A. in Medienkunst und Design von der Bauhaus Universität Weimar. Ihr Abschlussfilm, die Öl-auf-Glas-Animation The Astronaut’s Journal, wurde in über zehn Ländern gezeigt, darunter Animafest Zagreb, Fantastopia und Capital City Film Festival, und erhielt mehrere internationale Auszeichnungen.
Ihre Foto- und Mixed-Media-Arbeiten beschäftigen sich mit Themen wie Erinnerung, menschlicher Präsenz in urbanen Räumen und den unsichtbaren Spuren und Geschichten, die im Alltäglichen verweilen. Ihre Fotoserien wurden für den Sunny Art Prize (2021) nominiert, erhielten den Bauhaus Essentials Prize (2016) und wurden in verschiedenen internationalen Ausstellungen gezeigt (ART From ELSEWHERE, Hero Mother, Fringe Arts Bath, oh my data und andere).
Seit mehreren Jahren ist sie Teammitglied des FAFF (Factual Animation Film Festival), sitzt in der Jury und produziert die Berliner Ausgabe. Außerdem hält sie Vorträge und Workshops über die Geschichte der dokumentarischen Animation und verschiedene analoge Techniken. Neben ihrer Arbeit als Art-Direktorin bei TTS betreibt Marina eine unabhängige Kunstpraxis.

Dina Goder
Dina Goder is a journalist, curator and educator. She studied at the Russian Academy of Theatre Arts and has ever since been theatre critic. Since 2002 Dina has been head of the School for Culture Journalism founded by ProArte St-Petersburg. In 2007 Dina became the Artistic Director of Big Cartoon Festival in Moscow, the biggest Russian International Animation Festival, and member for expert council of Michail Prochorov Foundation for Culture Initiatives in Russia. She also started an educational animation focused project in Tel Aviv/Israel and has been teaching history and contemporary animation at School-Studio Shar in Moscow. Dina has published on theatrical and animation subjects in numerous Russian and international media and served on juries in international festivals on both disciplines.

Milen Vitanov
Milen Vitanov wurde in der tschechischen Hauptstadt Prag geboren, ist aber in Sofia, Bulgarien aufgewachsen. 2007 schloss er sein Animationsstudium in Babelsberg ab. Seine Filme liefen auf zahlreichen internationalen Festivals und wurden mehrfach ausgezeichnet. Gemeinsam mit anderen Filmuni-Alumni und Freund:innen gründete er 2009 Talking Animals Animation Collective mit. Seit 2025 unterrichtet er an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

Daniel Šuljić
Daniel Šuljić ist Animationsfilmregisseur und Musiker und wurde in Zagreb geboren. Er studierte Malerei und Animation an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo er sein Diplom in der Meisterklasse von C. L. Attersee erwarb. Seine Filme wurden auf Hunderten internationalen Festivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet. Von 2010 bis 2012 war er künstlerischer Berater am Croatian Audiovisual Centre und anschließend Mitglied des künstlerischen Filmbeirats der Stadt Zagreb. Seit 2018 lehrt er an der Akademie der Bildenden Künste Zagreb und übernahm 2024 die Leitung des Departments für Animation und Neue Medien. Seit 2011 ist er Künstlerischer Leiter des Animafest Zagreb. Er lebt und arbeitet in Zagreb und Wien.

Tine Kluth
Tine arbeitet als freiberufliche Stop-Motion-Animatorin vor allem in England und Deutschland. Nach ihrem Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg realisierte sie ihren Debütfilm KATER, der auf mehreren Festivals ausgezeichnet wurde. Seitdem war sie als Animatorin an Produktionen wie Shaun das Schaf, Timmy Time, The House, The Clangers und Unser Sandmännchen beteiligt. Darüber hinaus arbeitet sie an Werbefilmen und unabhängigen Projekten. Auch bei animierten Musikvideos führt sie Regie, darunter 2012 bei einem Video für Die Ärzte. 2023 erhielt sie für ihre Arbeit im Bereich Animation den Grimme-Preis.

Anna Samo
Anna Samo wurde in Russland geboren und wuchs dort auf. Sie studierte Animation in Deutschland und lebt heute in New York. Als unabhängige Filmemacherin versteht sie Animation als eine Möglichkeit, mit den Händen zu denken und das Geschehen außerhalb der Studiowände zu verarbeiten. Ihr jüngster Film „The Wild-Tempered Clavier“ schaffte es 2025 auf die Shortlist für die Oscars. Anna ist Mitbegründerin und Gastgeberin von Animation Speak/Easy, einer zweimonatlich stattfindenden Film- und Diskussionsreihe in New York City, die sich der Kunst des Animationsfilms widmet.
Deutscher Animationsfilm

Julia Falero
Julia Falero ist Kulturarbeiterin, Moderatorin und Filmkuratorin mit Sitz in Berlin. Mit über fünf Jahren Erfahrung bei Filmfestivals, darunter der Berlinale, hat sie sowohl mit Regisseur:innen, Produzent:innen als auch mit Fachleuten der Branche zusammengearbeitet. Doch ihre wahre Leidenschaft liegt auf der Bühne, wo sie Filmemacher:innen die unterhaltsamen und unerwarteten Fragen stellt, die die besten Gespräche anregen.

Tillmann Orion Brehmer

Veronika Samartseva
Veronika Samartseva ist eine Animationsfilmregisseurin und Künstlerin, die vorzugsweise mit analoger Cut-out-Animation arbeitet.
Nach ihrem Studium der Animation an der Filmuniversität Babelsberg war sie Gründungsmitglied des Talking Animals Collective und lehrte an der Europäischen Fachhochschule Berlin. Ihre Arbeiten wurden auf internationalen Festivals gezeigt und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Kurzfilm, gefördert von der Staatsministerin für Kultur und Medien sowie von Hessenfilm im Studio TORP.

Gábor Steisinger
Gábor Steisinger lernte die ersten Schritte auf dem Gebiet des Animationsfilms im Pionierfilmstudio, das von Rolf Birn geleitet wurde und im DEFA Studio für Trickfilme seiner Heimatstadt Dresden. Kurz vor der friedlichen Revolution schloss er noch das Studium der Animation an der damaligen Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam Babelsberg ab, bevor es ihn in die große Welt trieb. Als Character Animator arbeitete er zuerst im Don Bluth Studio in Dublin, Irland, später auch als Storyboarder und Character Designer für FOX Animation Inc. und Disney in den USA. Kurz nach der Jahrtausendwende tauchte Gábor wieder in der alten Welt auf. Seitdem lebt er in Berlin und arbeitet freiberuflich an hauptsächlich deutschen Trickfilmproduktionen für Kino und TV als Designer, Storyboarder und in letzter Zeit immer öfter auch als Regisseur.

Bin Han To
Bin-Han To ist ein preisgekrönter Creative Director für animierte Inhalte in den Bereichen Film, Game und Mixed Reality mit besonderem Schwerpunkt auf visueller Entwicklung und narrativer Animation. Er verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung in allen Disziplinen des 3D- und 2D-Animationsworkflows.Mit Mixed Reality- und Videogame-Projekten wie dem DCP-gekrönten Indiegame „Tilt Pack“ und verschiedenen Augmented Reality- und Virtual Reality-Projekten hat er zudem seine Arbeit in andere Bereiche erweitert beziehungsweise diese erkundet; seine Leidenschaft für Videospiele und Echtzeitinhalte waren hier ein wesentlicher Motor. Bin-Han unterrichtet regelmäßig als Dozent für Visual- und Story-Development für Animation an der HSLU Luzern, Schweiz. Seine bekannteste Arbeit ist die von Kritikern und Publikum gefeierte Roald Dahl-Adaption „Revolting Rhymes“, bei der er zusammen mit seinen langjährigen Teamkollegen Jan Lachauer und Jakob Schuh Regie führte und die einen Emmy, Annie, BAFTA, Annecy Crystal gewann sowie für einen Academy Award nominiert war. Bin-Han arbeitet und lebt in Berlin.

Jan Utecht

Monica Koshka-Stein
Monica Koshka-Stein kommt aus Australien und zog 1993 nach Berlin. Mit einem Hintergrund in Musik, Film, Performance und Kunst arbeitet sie seit 1998 für interfilm Berlin. Seit 2011 ist Monica die künstlerische Leiterin des KUKI Young Short Film Festival und leitet Filmkurationsworkshops für Jugendliche, hält Vorträge und kuratiert Kurzfilmprogramme mit Fokus auf ein junges Publikum. Seit 2021 ist sie Mitglied des Kurzfilm- Auswahlgremiums der Berlinale-Generation und gründete die KUKI-Plattform für digitalen Film und politische Bildung Kurzfilm im Klassenraum. Monica zelebriert den Erfindungsreichtum und das empathische Potenzial der kurzen Form.

Nina Wels
Nina Wels, 1966 in München geboren, ist freie Regisseurin und Autorin. Sie studierte Animation an der Filmuniversität Babelsberg und realisierte Filme wie „Tafiti – Ab durch die Wüste“ (2025), ausgezeichnet u. a. beim Filmfest München, „Latte Igel“ (2019) und „Der kleine Drache Kokosnuss“ (2014). Als Drehbuchautorin erhielt sie 2023 eine lobende Erwähnung für „Rat King“ beim Deutschen Animationsdrehbuchpreis.
Neue Talente

Sophia Schönborn
Sophia Schönborn ist Animationsregisseurin und Mitbegründerin des Studios monströös. Sie studierte Animation und Animationsregie an der Filmhochschule Babelsberg KONRAD WOLF und an der ENSAD in Paris. Seit der Gründung des Studios im Jahr 2017 realisiert sie 2D-Animationsprojekte mit einem verspielten, ausdrucksstarken Stil und einem besonderen Schwerpunkt auf Erzählformaten für Kinder, wie beispielsweise die Serie „NEON & BOR“, an der sie als Co-Regisseurin und Charakterdesignerin mitwirkte.

Bela Bulgakova
Bela Bulgakova, auch bekannt als Bela Unclecat, ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die in den Bereichen Comic, Illustration und Animation arbeitet. Ihre Arbeiten verbinden autobiografisches Erzählen mit surrealen Bildern, Humor und metaphorischem Weltenbau. Sie studierte Film an der Kunsthochschule für Medien Köln und hat einen Hintergrund in angewandter Mathematik. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Comics, Künstlerbüchern und experimentellem visuellen Erzählen.

Stefan Vogt

Saman Aboutalebi
Saman Aboutalebi ist Animationskünstler, Regisseur und Komponist. Seit 2001 werden seine Arbeiten auf internationalen Festivals gezeigt, was seit 2003 zu Kooperationen mit Animations- und Spielestudios geführt hat. Seit 2011 ist er ordentliches Mitglied der ASIFA und unterrichtet derzeit Animation, Game Art und Illustration an der Schule für Bildende Kunst und Gestaltung (SBKG) Berlin, wo er die nächste Generation kreativer Talente fördert.

Ines Christine Geißer
Ines Christine Geißer wurde 1982 in Naila geboren. Sie studierte Comic und Trickfilm an der Kunsthochschule Kassel und schloss 2013 mit einem ku?nstlerischen Abschluss im Bereich Trickfilm ab. Anschließend wurde sie Meisterschu?lerin von Prof. Martina Bramkamp. Seit 2009 arbeitet sie gemeinsam mit ihrer Schwester Kirsten Carina Geißer unter dem Künstlerinnennamen kiin. an Animationsfilmen, Comics und mehr. Sie lebt und arbeitet in Kassel.

Fidan Akhundova
Fidan Akhundova schloss im Jahr 2013 ihr Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Aserbaidschan mit einem Bachelor-Abschluss in Illustration ab. Im Jahr 2014 erhielt sie ein DAAD-Stipendium und zog nach Deutschland, um ihr Studium fortzusetzen und einen Master-Abschluss an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft zu erwerben. Von 2016 bis 2021 studierte sie Pädagogik an der FH Potsdam. Ihr erster Animationsfilm „The Crow“ gewann 2020 mehrere Preise. Seit 2021 arbeitet Fidan als ehrenamtliche Illustratorin für verschiedene Organisationen und Aktivist*innen aus Aserbaidschan, die sich mit politischen, menschenrechtlichen und feministischen Themen beschäftigen.
Im Jahr 2022 vertrat sie den aserbaidschanischen Pavillon auf der 59. Kunstbiennale in Venedig mit einem Thema über Frauenrechte. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit, sei es Pädagogik oder Kunst, steht der Mensch in seiner ganzen Ambivalenz und Brüchigkeit.

Veronica Solomon
Veronica Solomon ist eine Animationsfilmemacherin mit deutsch-rumänischen Wurzeln, die derzeit in Tampere, Finnland, lebt. Nach dem Abschluss ihres ersten Studiums mit einem Diplom in Bildender Kunst, hat sie unterschiedliche kreative Berufe ausgeübt: von Kostümdesign und Szenenbild über Comicsfestivalleitung, bis hin zur Illustration und schließlich Animation für Fernsehen und Werbung.
Während und nach ihrem zweiten Studium an der Filmuniversität Babelsberg produzierte sie allein oder in kleinen Teams mehrere Kurzfilme und Musikvideos, die auf internationalen Filmfestivals präsentiert und ausgezeichnet wurden. In ihrer Arbeit beschäftigt sich Veronica hauptsächlich mit der Darstellung psychologischer und sozialer Phänomene mithilfe von Symbolen, Metaphern und skurrilen Gestalten.

Susanna Jerger
Susanna Jerger ist Designerin, Modellbauerin und Kulissenmalerin mit über 20 Jahren Erfahrung in der Animations- und Filmindustrie. Sie hat für zahlreiche Studios in Europa und den USA gearbeitet, darunter Shadowmachine, LAIKA und Aardman, und lebt derzeit mit ihrer Familie in Berlin. Zu ihren Arbeiten zählen mehrere Filme von Wes Anderson, darunter „Asteroid City“ und „Isle of Dogs“ (Miniaturen), „Missing Link“ von Chris Butler (Puppenbauerin) sowie „Pinocchio“ von Guillermo del Toro (Kulissenmalerin).

Franka Sachse
Franka ist Animationskünstlerin und Dozentin im Bereich Bewegtbild. Gemeinsam mit Ana Vallejo hat sie das Studio Paper Plane Animation gegründet. Sie schreibt Drehbücher, führt Regie und produziert animierte Formate von Kurz- bis Langfilm. Franka ist auch als Kuratorin und in Auswahlkommissionen für internationale Festivals tätig und moderiert Filmscreenings, Panels und Artist Talks. In der Dunkelheit performt sie ihre bewegten Bilder live als VJ Loov.

Moritz Biene

Ashkan Rahgozar
Ashkan Rahgozar ist Gründer der Hoorakhsh Studios und der Mystic House Animation Studios. Sein Film The Last Fiction war der erste iranische Animationslangfilm, der beim Festival d’Annecy präsentiert wurde, und qualifizierte sich für die Oscars. Sein aktuelles Projekt Juliet & the King ist ein handgezeichneter animierter Musicalfilm, inspiriert von der persischen Geschichte. Darüber hinaus war Rahgozar als Koproduzent an mehreren internationalen Animationsproduktionen beteiligt.
Pink Panda

Matthias Daenschel
Matthias Daenschel wurde 1970 in Mannheim geboren. Er begann seine künstlerische Laufbahn mit einer Ausbildung zum Theatermaler an der Schaubühne in Berlin. Nach drei Jahren Tätigkeit als Theatermaler an der Wiener Staatsoper studierte er Animation an der HFF in Potsdam.
Seit 25 Jahren arbeitet er als freiberuflicher Animator und Filmemacher für Kino- und Fernsehproduktionen, für Werbe- und Erklärfilme sowie für Theater-, Musik- und Opernproduktionen. Seine preisgekrönten Kurzfilme werden auf Festivals weltweit gezeigt.
Umfangreiche Beispiele seiner künstlerischen Arbeit finden sich auf seiner Webseite.

Michael Beyer
Michael Beyer, a.k.a. Mic Lololand lebt und arbeitet als freier Comiczeichner und Animator in Berlin und hat in seinem früheren Leben einmal Architektur studiert. Für den Jaja Verlag schreibt und zeichnet er seit 15 Jahren die Comicserie um den finsteren Schurken Papa Dictator. Für das Futurium, das Museum für Kommunikation und weitere Berliner Museen entwickelte er in den letzten Jahren Animationsfilme und Comicfiguren. In seinen Live Performances kombiniert er seine musikalische Ader mit Animation und interaktiver Installation.

Felicia Bergström
Felicia Bergström ist eine in Berlin lebende und arbeitende schwedische Künstlerin, Animatorin, Regisseurin und Filmemacherin. Sie studierte Animationsregie an der Filmuniversität Babelsberg. Im Rahmen ihrer künstlerischen Arbeit schafft sie verschiedene Arten audiovisueller Projekte, die von immersiven Videoinstallationen und Live-Performances bis hin zu klassischen narrativen und experimentellen animierten Kurzfilmen für Einzelbildschirme und Virtual Reality reichen. Mit ihren Werken versucht sie, die Grenzen des bewegten Bildes zu erforschen und zu erweitern.

Sabine Huber
Sabine Huber wurde 1963 geboren, studierte Kommunikationsdesign an der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart und Animation an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 1992 arbeitet sie als freie Regisseurin für diverse Fernsehsender.
Zu ihren Arbeiten gehören der Film Das Flederschwein in der Unterwelt und das Musikvideo Zehn kleine Jägermeister für Die Toten Hosen.
Als Dozentin für Trickfilm unterrichtete sie unter anderem am Rocky Mountain College in Denver, Colorado.

Daria (14)
Daria ist 14 Jahre alt. Sie interessiert sich schon seit langem für Animation, insbesondere für Anime. Sie liebt digitale Kunst und das Erfinden eigener Figuren und Geschichten; als sie vor zwei Jahren zum Geburtstag ein Zeichentablett geschenkt bekam, ging für sie ein Traum in Erfüllung. Obwohl sie noch Erfahrungen im Bereich Animation sammelt, hat sie ihrem kleinen Bruder bereits bei mehreren Projekten geholfen und selbst ein Stop-Motion-Video gedreht. Als sie neun Jahre alt war, sprach Daria die Hauptrolle in einem Animationsfilm – eine sehr aufregende Erfahrung, die sie sogar noch neugieriger auf Animation machte.
Animierter Auftragsfilm

Jost Althoff
Jost Althoff ist Mitglied im Talking Animals Kollektiv. Nach einer kurzen, herzlichen Festivalkarriere animiert er seit 2010 hauptsächlich für verschiedene Fernsehformate, zumeist im Kinderfilmbereich. Neuerdings auch in der Wissenschaftserkenntnisvermittlung. Nach Möglichkeit arbeitet er zur Zeit zudem an seinem ersten abendfüllenden Comic.

Julia Müller

Aleta Rajič
Aleta Rajič wurde 1990 in Čapljina, Bosnien und Herzegowina, geboren. Sie studierte englische Sprache und Literatur sowie Kunstgeschichte an der Universität Mostar, Bosnien und Herzegowina. Das Animieren erlernte sie gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Mutter, die viele Jahre lang zusammen im Bereich Animation tätig waren.
Natural Selection (2019) ist ihr Debüt als animierter Kurzfilm, den sie selbst inszenierte und animierte. Chronicity (2024) ist ihr bislang jüngster animierter Kurzfilm. Beide Filme wurden auf zahlreichen Festivals (unter anderem in Annecy) präsentiert und ausgezeichnet. Seit jungen Jahren ist sie zudem aktiv an der Organisation des Animationsfilmfestivals NAFF beteiligt.

Heidi Wittlinger
Heidi Wittlinger arbeitet als Regisseurin, Art Direktorin und Drehbuchautorin im Bereich Animation. Sie wurde für den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ nominiert. Ihre Kinder-Apps „Schlaf gut“ und „Kleiner Fuchs“ verzeichnen über 8 Mio Downloads. Die Absolventin der Filmakademie Baden-Württemberg arbeitet für nationale und internationale Studios und Auftraggeber wie Disney, Aardman und ZDF. Sie lehrte an der Bauhausuniversität Weimar und der FH Würzburg-Schweinfurt.

Sonja Rohleder
Sonja Rohleder ist Filmemacherin und Creative Director aus Berlin. Nach ihrem Animationsstudium an der Filmuniversität Babelsberg liefen ihre Kurzfilme auf Festivals wie Berlinale Generation und Annecy. Sie animiert für Dokumentarfilme und Installationen und gab Workshops in Indonesien und China. Als Mitbegründerin des Talking Animals Animation Collective und Creative Director bei monströös bewegt sie sich zwischen künstlerischer Arbeit und kreativer Leitung von Produktionen.

Dennis Rettkowski
Dennis Rettkowski ist VFX Supervisor sowie Mitgründer und Geschäftsführer von Lumatic Animation & VFX, einem 2014 in Berlin gegründeten Studio für Animation und visuelle Effekte. Seit nahezu zwei Jahrzehnten arbeitet er an der Schnittstelle von Animation und Realfilm und hat in beiden Bereichen diverse Kurzfilme sowie über 20 Kinofilme begleitet. Viele Jahre unterrichtete er zudem an verschiedenen Filmhochschulen. Für seine Arbeit wurde er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet und für einen Award der Visual Effects Society (VES) nominiert.

Antje Heyn
Antje Heyn ist Animationsregisseurin, Produzentin und Creative Director des Protoplanet Studio. Sie studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee mit dem Schwerpunkt Zeichnung und Animation und erhielt 2011/12 das Elsa-Neumann-Stipendium der Universität der Künste Berlin. Seit 2010 entwickelt und realisiert sie eigene Animationsfilme und -projekte. Darüber hinaus war sie als Lehrbeauftragte für Animation an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee tätig und gibt Workshops und Kurse zu Animation und kreativem Arbeiten.
Ihre Arbeiten sind von der Beobachtung des Alltags, von Natur, Tieren und urbanem Leben inspiriert. Mit einer reduzierten, zeichnerischen Bildsprache entwickelt sie eigenständige Bildwelten, in denen Bewegung, Atmosphäre und visuelles Erzählen im Mittelpunkt stehen. Ihre Filme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Goldenen Reiter beim Filmfest Dresden, dem AISFF Rock Award in Seoul und zuletzt dem Spirit Award in der Kategorie Animation beim Brooklyn Film Festival 2026.
Neben ihrer eigenen künstlerischen Arbeit engagiert sich Antje Heyn in der kulturellen und medialen Bildung. Als Mitgründerin von Lumoplanet e.V. entwickelt und realisiert sie Animations- und Medienworkshops und engagiert sich mit soziokulturellen Projekten für kreatives Arbeiten und gesellschaftlichen Austausch.





